Fall and Rise of House Ravenroot

Abschied
Akt V

todo…

- Frederik Lannisters Abenteuer
- Familienplanungen
- Besuch von Moorland
- Tod von Lord Blackrock
- Bloodbeak
- Ser Marons Begräbnis

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Die letzte Schlacht des Berglöwen
Akt V

todo…

- Hochzeit von Edric Springgrove und Elena Blackrock, Ravenroots sind eingeladen.
- Waffen müssen abgegeben werden.
- Freundliche Geschenke an Lady Elena.
- Freudiges Wiedersehen zwischen Moorland und seiner Schwester.
- Moorland macht Lady Treewell. Lady Roslin: “Sie hat ein Problem.”
- Lord Blackrock stößt seinen Wein um, Maester Braedlyn geht “Medizin” holen.
- Maester Pygmalion stellt ein Gift mit ähnlichem Aussehen her und spielt es unerkannt Maester Braedlyn zu.
- Ser Maron verbringt eine Nacht mit Lady Lysa Blackrock.
- Zeremonie in der Dorfsepte.
- Beginn der Feierlichkeiten in der Burghalle. Lord Robin überreicht dem Brautpaar als Geschenk Grabstatuetten: “Wir betrachten Euch als Teil unserer Familie. Als solches steht euch auch auf ewig ein Platz in unseren Familiengräbern zu.”
- Ser Maron fordert Lord Norton Springgrove zum Duell auf Leben und Tod. Es findet im Burghof statt, mit den bevorzugten Waffen der beiden Kombattanten.
- Letzte Worte mit den Vertrauten.
- Ser Maron verwundet Lord Norton schwer und gewinnt die Oberhand. Edric Springgrove mischt sich in den Kampf ein und verletzt Ser Maron. Nymeria Rivers greift ebenfalls ein, kann Edric aber nicht ausschalten. Edric und Maron töten sich gegenseitig.
- Es droht Tumult auszubrechen, Nymeria und Maester Pygmalion versuchen Lord Norton erfloglos zu erdolchen. Chaos kann noch im letzten Augenblick verhindert werden.
- Lord Robin erklärt Haus Springgrove die Fehde, spuckt auf die Leiche von Edric. Das Haus Ravenroot reist mit der Leiche von Ser Maron Ravenroot ab.
- Vor der Abreise überreicht Lady Lysa eine Kiste mit Marons Habseligkeiten an Lord Robin. Innen befindet sich ein Dolch aus valyrischem Stahl. Ser Damian erklät, dass dies vorerst wohl das letzte Treffen sei, denn das Haus Blackrock werde ein Bündnis zu ehren haben.

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Die Händler
Akt IV

- Makes reist nach Lannisport um seine Familie mit Leons Behauptungen zu konfrontieren. Er stellt fest, dass seine Mutter unter Hausarrest gestellt wurde. Sein Vater bereitet ihm einen kalten Empfang und verhindert einen Kontakt zu seiner Mutter. Sein älterer Bruder ist wesentlich erfreuter und Makes stellt ihm zuliebe einen Briefkontakt zwischen seinem Bruder und Ser Maron her. Kurz vor seiner Abreise erhält Makes durch eine junge Dienerin noch ein persönliches Gesteck, das seine Mutter für ihn angefertigt hatte. Er nimmt dieses, sowie die Dienerin und weitere Geschenke, darunter einen Sattel, für seine Frau mit nach Ravenroot Hall.
- Die Ravenroots erhalten Kunde, dass Lord Farbloom auf Handlungsreise und seine Halle kaum bewacht sei. Nymeria nutzt die Gelegenheit um in die Zollstation einzudringen und den valyrischen Dolch zu stehlen, der in der Haupthalle ausgehängt wird. Unterstützung erhält sie wieder von ihren Schmuggler Alyn und Mord, die sich als braavosische Händler ausgeben und laut diskutierend die Wachen der Station irritieren und ablenken. Nymeria nutzt einen geheimen Fluchtweg, der von der Wasserstelle zur Küche der Halle führt und dringt in unerkannt in den Saal ein, wo sie den Dolch vorfindet. Dieser ist mit einer Armbrustfalle gesichert, welche Nymeria jedoch überwindet, indem sie den Dolch durch einen ihrer Wurfdolche austauscht. Sie hat Glück, dass die Konstruktion nicht präzise genug arbeitet, um den Gewichtsunterschied zu erkennen. Kurz vor ihrer Flucht wird sie jedoch vom jungen Lord Treewell überrascht, der anscheinend mit seiner Mutter zu Besuch bei Lord Farbloom ist, da dieser seine Handlungsreise scheinbar in seiner eigenen Halle stattfinden lässt. Es gelingt ihr den Knaben in ihre Gewalt zu bringen und ein Alarmschlagen zu verhindern. Der Junge erkennt in ihr den Dieb der zuvor schon seinen Dolch gestohlen hatte und zeigt auch, dass er ihre Stimme kennt, obwohl er sie anscheinend nicht genauer zuordnen kann. Nymeria schlägt den Jungen bewusstlos und begießt ihn mit Wein, bevor sie schließlich flieht und mit ihren Komplizen nach Ravenroot Hall zurückkehrt. Mit dem sechsten Dolch im Gepäck.

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Ein Dieb in der Nacht
Akt IV

- Lord Robin bemerkt, dass er beobacht wird. Es stellt sich heraus, dass es das Kind der Zofe von Lady Treewell ist. Diese meint den Täter gesehen zu haben. Robin redet ihr ein, dass dieser blond sei und verkündet am nächsten Tag, dass sich Ser Hendry Westwood mit ihm habe aussöhnen wollen. Leon Lannister habe dies zu verhindern versucht, woraufhin sich Ser Hendry schützend vor Robin geschmissen habe und den Pfeil abfing. Die Geschichte wird allgemein geglaubt, lediglich Lord Farbloom und Lady Treewell fielen nicht in das Lob für Ser Hendry ein.
- Nymeria nahm zeitgleich ein Geräusch vom Hallendach wahr. Dort traf sie auf Ser Jonothor, der sich bei ihr für sein unhöfliches Verhalten entschuldigte. “Vielleicht hätte es unter anteren Umständen funktionieren können.” Er verabschiedete sich von Nymeria und verschwand, als diese sich aus Trotz umgedreht hatte.
- Die Gäste wurden verabschiedet.
- Nymeria und ein paar Schmuggler folgen den Gästen, um den Dolch aus valyrischem Stahl vom jungen Lord Treewell zu stehlen. Dies gelingt in einer Nacht-und-Nebel-Aktion, wobei Nymeria beinahe von den Kindern entdeckt wird. Auch einer der Schmuggler wird zunächst gefangen genommen, kann sich aber wieder befreien.

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Tödliche Heirat
Akt IV

- Diskussion um Sicherheit der Gäste wegen dem Bären.
- Bär versucht Lady Treewell anzugreifen, Lord Robin haut ihm auf die Nase.
- Bär verbleibt im Götterhain, Wachen werden abgestellt.
- Einigung zwischen Kevan und Robin: Makes erhält Zusage für Zollstation. “Wird immer ein Lannister bleiben”
- Hochzeiten zwischen Lord Robin Ravenroot und Lady Roslin Ravenroot, sowie Ser Makes Lannister und Rhiannon Ravenroot
- Ser Leon Lannister präsentiert “Beweise” wonach Makes der Sohn eines Händlers aus Lannisport, und demnach ein Bastard sei.
- Die Getrauten erhalten allerlei Geschenke. Darunter ein teures Reitpferd von Ser Kevan, ein dekorativer Helm von Lord Moorland, ein ausgezeichneter Dolch und Schmuck von Lord Farbloom und weitere Kostbarkeiten.
- Nymeria durchwühlt das Gepäck der Angereisten auf der Suche nach Giften etc. Sie beobachtet wie Maester Braedlyn Lord Blackrock eine “Medizin” verabreicht. Dieser klagt seit vielen Jahren über sich verschlimmernde Schmerzen und die jahrelange Behandlung mit dieser Medizin.
- Lord Moorland entzieht seiner neuen Frau den frischen Weinkelch, aus Rücksicht auf ihre Gesundheit und stellt ihn auf den Tisch. Ser Tristan Stone bedient sich daran, fängt kurz darauf an Blut zu husten und verstirbt. Lord Moorland ist völlig außer sich.
- Die Feier wird noch vor dem Betten abgebrochen, die Gäste in ihre Unterkünfte gebracht.
- In der Nacht wird Lord Robin von seinen Wachen geweckt und nach draußen gebracht. Dort liegt auf einer schlecht einsehbaren Lichtung die Leiche von Ser Hendry Westwood mit gezücktem Bogen. Seine Kehle wurde von einem Pfeil durchbohrt, der wohl aus Richtung des Hallendachs kam.

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Die Wiedergeburt des Blenders
Akt IV

- Bestrafung der Ironborngefangenen
nach alter tradition wird nur jeder siebte ironborn gefangene mit einem auge entlassen, alle anderen werden geblendet.

- Auslösung ihrer Adligen Bloodgaze und Tidebreaker
bloodgaze und tidebreaker werden für lösegeld auf die iron islands verkauft, so finanzieren die ravenroots den rest des brautpreises für roslin

- Der junge Ironskull als Gallionsfigur
der junge ironskull wird als gallionsifgur an eines der Rückkehrenden schiffe gebunden und leidet furchtbar bis die ironborn ihn schließlich abnehmen und erlösen

- Moorland heiratet Frey

- Hochzeitsvorbereitungen

- Lannisteransprüche: Wollen eigenes Lehen für Makes
Makes lannister verbleibt als Lannister im Dienst der Ravenroots und ihm wird die Zollstation der Farblooms versprochen

- Begrüßung der Gäste
Lady Treewell hetzt bei Lord Westwood gegen die Ravenroots, denen sie seit Ser Orlychs Tod wohl alles zutraut.

- Bär greift Bauern an (der wohl Betäubungsmittel bei sich hatte?)

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Sturmflut
Akt III

- Ironborn finden Gegenmittel gegen Guerilla
- Gewagte Pläne
- Intrigen in den eigenen Reihen
- Die Schlacht vor Ravenroot Hall

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Der Berglöwe und die Brandung
Akt III

- Vormarsch der Ironborn
Die Ironborn durchqueren das Fetchborrough Gebiet und besiegen die Guerillia durch rücksichtslose Brandschatzung im Wald. Lord Willem Fetchborrough wird bei der letzten Verteidigung des Götterhaines schwer verletzt und fällt ins Koma.

- Guerilla-Krieg funktioniert
Die Ravenroots, speziell die grausamen Sumpfbauern, machen den Ironborn das Leben mit Fallen, Nachtangriffen und Folter zur Hölle. Lord Robin zahlt bare Münze für jedes ihm dargebrachte Augenpaar der Ironborn

- Angriff auf Plünderer bei Springgrove, sowie Landeplatz der Plünderer mit Moorland
Die Ravenroots müssen das Brautgeld für Roslin Moorland zahlen und stehlen in Koordination mit den Moorlands dieses Geld von einer Gruppe Ironborn die Farblooms Zollstation angegriffen hatte.

- Gegenmaßnahmen durch Tidebreaker
Der alte Tidebreaker der bereits die Fetchborrough Guerillia besiegt hat erweist sich weiterhin als formidabler Gegner und droht die Ravenroot Strategie mit seiner schnellen Eingreiftruppe aus Elitekriegern und rekrutierten Vogelfreiern zum scheitern zu bringen.

- Duell Maron vs Tidebreaker
Maron fordert Tidebreaker um ihn als Kommandanten auszuschalten, nimmt dornische Eskorte, Rhiannon und Knappen mit, Nymeria schleicht sich hinterher, Maron verliert das Duell doch Nymeria verhindert durch Armbrustbolzen seinen Tod. Rhiannon und Alysanne greifen im Chaos die Ironborn an, verlieren jedoch den Kampf. nur das eingreifern 2er Hausgardisten zwingt Rhiannon zum Rückzug und ermöglicht die Bergung des schwerst verletzten Maron. Frederik erkennt als einziger Nymeria, berichtet dies aber nur Lord Robin, der ihn zum schweigen verpflichtet.

- Folgen des Duells
Der schwer verletzte Ser Maron setzt im unwissen Nymeria und Makes auf den Armrbustschützen an, tief in seiner Ehre gekärnkt. Rhiannon erfährt von der tat ihrer Cousine, deckt sie aber weiterhin. Lord robin versucht über Nymeria hinweise auf interne ironborn kämpfe zu streuen, makes schiebt die Schuld auf die Moorlands denen Maron sowieso misstraut. Die “Harmonie” unter den Ravenroots ist schwer gestört.

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Die Ruhe vor dem Sturm
Akt III

Schließlich kehrten die Mitglieder von Haus Ravenroot in ihre Halle zurück. Zusammen mit Ser Makes Lannister traf auch Ser Damian Blackrock mitsamt kleiner Truppe (berittene Leibgarde, eine Kompanie Infanterie, eine Kompanie Armbrustschützen) ein, welcher mit ernster Miene ein noch ernsteres Rundschreiben von Lord Osric Bloodgaze, welches den Ravenroots unter anderem die Herkunft aus einer illegitimen Linie vorwarf:


(Hier kommt der Brief rein...)

Die Familie setzte sofort ihren Chronisten Otto darauf an, die Behauptungen zu überprüfen. Lord Robin Ravenroot ließ sich außerdem die Option offen, die möglicherweise unangenehme Wahrheit und ihren potentiellen Entdecker in den Katakomben der Halle zu begraben.

Raben und Späher berichteten in der folgenden Zeit, dass die Ironborn sich in Marsch gesetzt haben, doch würde ihre Armee und ihr Tross noch einige Wochen brauchen würden, bis sie bei der Halle ankämen. Eine kleinere Ironborn-Truppe von mehreren hundert Fußsoldaten war von Lord Robin auf seinem Rückweg von Shore Eye gesichtet worden, welche ein kleines Lager mitsamt ihren Schiffen an der Küste errichtet hatten. Zwar war es bewacht, doch waren die meisten der Eisenmänner auf dem Weg Richtung Südosten, wo Haus Springgrove seinen, nun möglicherweise unverteidigten, Sitz hatte. Und darüber hinaus: auch die Zollstation von Haus Farbloom konnte leichte Beute werden.

Folglich fassten die Ravenroots einen gewagten Plan: Ser Makes würde mit seinen unerfahrenen Truppen und erhoffter Verstärkung von Haus Moorland den Anlegeplatz der Ironborn angreifen. Ser Maron Ravenroot würde mit seinen Dornischen, sowie den Rittern von Ser Leon Lannister (welcher nur schwer zu überzeugen war und noch schwerer davon abzuhalten war die verwundete Rhiannon Ravenroot mitzunehmen), und Ser Damian Blackrock und seinen berittenen Leibgardisten gen Swans Nest reiten, um die Ländereien vor Plünderungen zu schützen. Insgeheim sollte den vermeintlichen Plünderern aber die Gelegenheit gegeben werden, die Zollstation zu berauben, um die Plünderer anschließend anzugreifen, ihre Beute abzunehmen und Lord Tyren Moorland zu überstellen, als Anzahlung des Brautpreises seiner Schwester.

Die Protagonisten machten sich auf den Weg, doch nach gut einer Woche traf bereits wieder ein Bote von Haus Blackrock ein, mit einer beunruhigenden Mitteilung: Die Streitkräfte unter Führung von Lord Blackrock würden vorerst nicht eintreffen können, da Lord Halfdan Tidebreaker in ihre Hinterlande eingefallen war und diese verwüstete.

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Segel am Horizont
Akt III

Es waren zweifellos Ironborn, die an der Küste der Fetchboroughs gelandet waren, und neben dem Schiff, das gerade an Land gezogen wurde, tauchten auch schon zahlreiche weitere am Horizont auf. Es war, wie schon in der Woche zuvor, ein heißer, sonniger Tag, doch konnte dies Rhiannon Ravenroots Stimmung nicht aufhellen. Sie befand sich, zusammen mit sieben verängstigten Mönchen, in einem kleinen Kloster, auf einer Klippe, von der man eine gute Sicht auf die Küste hatte. Mit Erschrecken musste sie festellen, dass nur ein Teil der Schiffsbesatzung eben jenes an Land zog, während der andere Teil bereits zum Kloster unterwegs sein musste. Ihre Befürchtungen wurden bestätigt, als jemand am kleinen Tor des Ordenshauses zu rütteln und zu schlagen begann, und schon bald gesellte sich schon das Splittern von Holz dazu. Bruder Albert klärte die junge Kriegerin auf, dass es diese Situation bereits vor 28 Jahren gegeben hatte: Es war Bruder Caern gewesen, der den Mönchen die Flucht durch einen geheimen Fluchttunnel in der Zisterne ermöglichte, während er die Angreifer aufhielt, doch musste er für seinen Heldenmut mit seinem Leben bezahlen. Die Mönche hatten seine pfeilgespickte Leiche später unter einem Dutzend Ironborn gefunden, die es anscheinend nicht mehr gewagt hatten irgendwas zu plündern.

Rhiannon wollte nur ungern in die Fußstapfen des berühmten Kriegers treten, doch sah sie sich schnell gezwungen die Verteidigung des Hofes zu übernehmen, während die Glaubensbrüder der Reihe nach durch die Zisterne flohen. Schon bald war das Tor zerstört und Rhiannon nutzte die Enge des Durchgangs zu ihrem Vorteil. Gleich als der erste Plünderer durch das Tor schritt, erschlug sie ihn mit einem einzigen Hieb ihres Bastardschwerts. Der zweite Angreifer zwängte sich durch das Tor und wurde durch seinen zusammengebrochenen Kameraden so sehr gestört, dass die Wölfin ihn ebenso mühelos niederstreckte. Auch ein dritter Ironborn ertrank bald in seinem eigenen Blut, nicht fähig auf die Fehler seiner Vorgänger zu reagieren. Die restlichen fünf Ironborn formten daraufhin einen Schildwall etwa zehn Schritte vor dem Tor, nicht gewillt ihr Leben einfach wegzuwerfen. Rhiannon nutzte die kurze Zeit um Bruder Albert als letzten durch die Zisterne zu verabschieden, das Seil zu durchtrennen und anschließend zu ihrem Pferd zu stürmen. Mit einem lauten Wiehern und donnerndem Getrampel stürzte sie mit ihrem Ross durch das niedrige Tor und auf die Seeräuber zu. Diesen versagten anschließend die Nerven und stoben auseinander, bis auf den einen Narren in ihrer Mitte, der sich nicht zwischen links und rechts entscheiden konnte. In vollem Galopp ritt Rhiannon über den Mann hinweg, seinen Schild und seine Knochen zertrümmernd und verschwand sogleich im Everdark Forest.

Nymeria Rivers kehrte in der Zwischenzeit von ihrer Lösegeldverhandlung zurück. Ravenroot Hall war in völliger Alarmbereitschaft. Lady Ravenroot wurde nur noch zu den Mahlzeiten in der Halle gesehen und verbrachte ihre Zeit überwiegend im Götterhain. Thorren Flint drillte die Truppen mit übertriebener Härte, nur um Abends in der Dorftaverne oder seiner Unterkunft zu verschwinden und am nächsten Morgen schlecht gelaunt und nach Alkohol stinkend wieder hervorzukriechen. Die Schmuggler indes erwarteten für die künftige Zeit das Schlimmste: Entweder würden sie von den angreifenden Ironborn erschlagen, oder von den Ravenroots aufgeknüpft.

Ser Maron Ravenroot und Maester Pygmalion setzten ihre letzten Nachforschungen in Blackrock Castle und Rockbottom fort. Ser Damian Blackrock versicherte nochmal mit seinem Vater zu sprechen und kündigte seine Hilfe in den kommenden Kämpfen an. Dem Maester kam indes die Idee, dass viele Septen ebenfalls einfache Chroniken für ihre Gläubigen verwalteten, und so beschlossen die beiden der Septe des Dorfes einen Besuch abzustatten. Tatsächlich fanden sie dort Septon Leofric vor, einen recht groß und breitgebauten Priester vor, der ihnen eine schriftliche Chronik zeigen konnte. Während der Maester die Einträge studierte, erfuhr der alte Ritter, dass Septon Leofric ein Veteran von Roberts Rebellion war. Er hatte nach den blutigen Kämpfen beschlossen sich zurückzuziehen und für die Gefallenen zu beten, doch musste er feststellen, dass seine Gebete stets den Krieger bevorzugten und er die alten Zeiten vermisste. Ser Maron ermunterte ihn daraufhin wieder in den aktiven Dienst zurückzukehren und die Seelen seiner Mitstreiter zu beschützen. Der Maester fand indes Hinweise darauf, dass vor mehr als zwanzig Jahren ein gewisser Garlan von einer Frau namens Lydeah geboren worden war, mit dem Vermerk, dass die Mutter auf der edlen Herkunft des Neugeborenen beharrte. Leider war die Mutter bereits vor einigen Jahren gestorben, was ein persönliches Gespräch schwierig machte. Enttäuscht mussten die beiden ihre Untersuchung an dieser Stelle beenden, doch mit Rhiannons Erkenntnissen kombiniert, schien es tatsächlich Hinweise darauf zu geben, dass der gefürchtete Redhammer ein Nachfahre von Caern, dem Mächtigen, sein könnte. Und doch leider keinen der sieben gesuchten Dolche besaß. Die beiden kehrten daraufhin wieder nach Ravenroot Hall zurück.

Ser Makes Lannister sammelte indes erste Erfahrungen als Truppenkommandant eines undisziplinierten, grünen Haufens. Bald fiel ihm auf, dass die Soldaten beim Aufbau des Nachtlagers ihre Zelte kreuz und quer über die Fläche verteilten und der junge Löwe hatte einige Mühe seinen Truppen klarzumachen, dass mehr Ordnung wünschenswert wäre. Sein neuer Knappe Petyr erwies sich als gehorsam, unerfahren, doch lernfähig. Eigenschaften, die dem Rest der Truppe nicht unbedingt zuzuordnen sind. Und so dauerte Makes Rückkehr nach Ravenroot Hall länger als geplant, doch hatte er den sicheren Weg durch die Ländereien der Blackrocks gewählt, und bei Blackrock Castle angekommen, stellte er auch fest, dass die Truppen der Blackrocks wohl endlich ausgehoben wurden.

Lord Robin von Ravenroot entschied sich für seine Rückkehr nach Ravenroot Hall dafür, dieselbe Küstenstraße zu verwenden, die er auch auf dem Hinweg genutzt hatte. Doch sollte dies kein risikoloses Unterfangen sein, auch wenn ihm letztlich das Glück hold war und er keine Repressalien durch Ironborn ausgesetzt war. Auf dem Weg stellte er fest, dass bereits Langboote der Ironborn angelandet waren und ein Lager, das für sicherlich mehrere hundert Mann ausreichend gewesen wäre, die Straße an der Stelle blockierte, an der Reisende gen Osten, Richtung Ravenroot Hall, abbogen. Doch war das Lager nur minimal besetzt. Lord Robin hielt sichere Distanz zum Lager und vermied jeglichen Kontakt. Er erkannte lediglich, dass sich unter mehreren Bannern und Fahnen zwei besonders herausragten: Das eine Zeichen zeigte zwei gelbe gekreuzte Klingen auf purpurnem Grund, das andere einen silbernen Schädel. Und es führten Fußspuren von einigen hundert Kriegern nach Südosten, in das Gebiet von Haus Springgrove.

Zurück in Ravenroot Hall unterhielt sich Ser Maron mit Thorren Flint über dessen Drillmethoden. Schnell stellte er fest, dass der alte Waffenmeister betrunken war. So verzichtete er darauf den Nordmann zu schelten und argumentierte stattdessen überzeugend, dass ein guter Drill zwar wichtig sei, die Männer aber noch genug Kraft zum Kämpfen bräuchten. Und so beschloss er sich mit Thorren beim Drill der Truppen abzuwechseln und so auch Thorren ein wenig von dessen Sorgen zu befreien.

Rhiannnon begegnete auf ihrer Rückkehr indes einem alten Bekannten: Ser Jonothor Fetchborough machte im Wald Jagd auf versprengte Ironborn. Er war von seiner alten Verwundung schwer gezeichnet, das halbe Gesicht vernarbt, die blutunterlaufenen Augen mit Augenringen verziert. Er war wortkärger als sonst, von seiner Freundlichkeit kaum noch etwas zu spüren, doch bot er der Reisenden Unterkunft in einem Lager seiner Soldaten. Dort fand sie den stets schlafenden, inzwischen abgemagerten Lord Willem Fetchborough vor. Auf ihrer weiteren Reise traf sie schließlich auf eine Gruppe aus vier Ironbornreitern. Drei von ihnen waren gerüstet und sie schienen ihren vierten, abgehalfterten Kameraden zum Weiterreiten überzeugen zu wollen. Rhiannon suchte das Gespräch, doch es eskalierte schnell und es stellte sich heraus, dass die Bewaffneten ihren geschwächten Freund zu schützen versuchten. Sie schafften es die junge Kriegerin zu verwunden und ihre Rüstung einzudellen, doch mussten sie alle für ihre tapferen Versuche mit dem Leben bezahlen. Schnell verfolgte Rhiannon den nun flüchtigen Ironbornreiter und holte diesen schließlich ein. Ihre gute Laune verflog, als sie ihren alten und neuen Gefangenen erkannte: Es war Rypere Tidebreaker, der von seinem Vater zur Sicherheit an die Küste geschickt worden war.

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