Fall and Rise of House Ravenroot

Fischgeruch

Akt II

Mit dem Ende des Turniers kehrten die Ravenroots in ihren heimatlichen Sumpf zurück. Ihre Reise wurde dabei durch die schweren Verletzungen von Ser Robin verzögert, doch durch die Hilfe von Maester Pygmalion konnte ein gefährlicher Wundbrand verhindert werden. Zurück in Ravenroot Hall mussten die Heimkehrer feststellen, dass das heimatliche Dorf beinahe verlassen war. Wo früher das Leben im Sumpf pulsierte, hausierten nur noch einige Sumpfbauern und die Elitegardisten des Hauses: Lord Rickard Ravenroot war mit seinen Truppen gen Westen abgezogen. Sein Frau, Lady Branwen Ravenroot, war machtlos gegen seinen wiedergekehrten Starrsinn und seine Entschlossenheit, und die Truppen wagten es nicht, die Befehle des Hausherren in Frage zu stellen.

Während sich die Ravenroots nun also auf einen schnellen Aufbruch vorbereiteten, zeigte ihnen ihr Archivar Otto stolz seine neueste Entdeckung: Weitere geheime Gänge in den Katakomben unterhalb der Halle. Er führte die jungen Ravenroots durch ein Gewirr von kalten, nassen und überfluteten Gängen in ein Gewölbe, das womöglich als Grabstätte genutzt worden war und zeigte ein vermeintliches Grab, auf dem fast unleserlich von einem Ravenroot die Rede war. Otto datierte die Inschrift auf etwa 70 bis 100 Jahre und unter gemeinsamen Anstrengungen öffneten die Neugierigen das Grab. Innen fanden sie, neben einer alten, eingewickelten Leiche, einen schlichten, doch wertvollen valyrischen Stahldolch, aus der Zeit von Maelar Ravenroot. Sie beschlossen den Dolch an den Lord des Hauses zu übergeben.

Noch vor Einbruch der Nacht, brachen die Ravenroots und ihr Gast Ser Jonothor Fetchborough erneut auf, diesmal ohne jegliche hinderliche Eskorte, nur mit der üblichen Ausrüstung, Pferden und Ersatzpferden ausgestattet. Schon bald als sie die westliche Grenze zum Territorium von Haus Fetchborough überquerten fanden sie mehrere geplünderte Gehöfte: Die Gebäude mitsamt ihren Bewohnern verbrannt, Flüchtlinge erschlagen und zurück ins Haus gezerrt, die Pferde gestohlen. Schnell beschlossen sie weiter zum Stammsitz von Haus Fetchborough zu reiten, in der Hoffnung Lord Rickard dort wiederzufinden und als Täter ausschließen zu können. Es dauerte nicht lange, bis sie Teile ihrer Truppen wiederfanden und auf versprengte Fetchboroughlandwehr trafen. Sie hatten ein Lager, unweit der Motte der Fetchboroughs, aufgeschlagen, während Lord Rickard die Späher begleitete. Bald kehrten flüchtende Späher ins Lager zurück, mit gravierenden Neuigkeiten: Ironborn waren an der Küste angelandet, ihre genaue Stärke ungewiss, doch mit mindestens 250 Mann, unter dem Banner einer türkisen Seeschlange auf dunkelblauem Grund. Sie belagerten den Sitz der Fetchboroughs, als Lord Rodrick Fetchborough mithilfe von wenigen Gardisten und einem Bären durch die feindlichen Linien brach und auf seinen Stammsitz zurückkehrte. Die Lage ausnutzend, und unter Erwartung eines Ausfalls, griff Lord Rickard die Ironborn an, tötete einen Teil der Angreifer, wurde aber doch von der Übermacht gefangengenommen und verschleppt.

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AbEnd

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