Rhiannon Ravenroot

Description:

Alter: 18 (young adult)
Konzept: Fighter/Leader

Destiniy Points: 3

Drawbacks:
Honorbound (alle 6er bei Deception neu)
Forgetful (alle 6er bei Cunning neu)
Nemesis

Qualities:
Attractive (alle 1er bei Persuation neu)
Berserker
Charismatic
Stubborn
Blood of the first man

Composure: 10
Combat Defense: 11
Health: 11
Movement: 4 yards

Abilities

Agility: 4 (Quickness 1)
Animal Handling: 4 (Riding 2)
Athletics: 4
Awareness: 4 (Empathy 1)
Cunning: 2
Deception: 2
Endurance: 3
Fighting: 5 (Longblade 2)
Healing: 2
Language: 3
Knowledge: 3
Marksmanship: 5 (Bow 1)
Persuation: 3 (Charm 1)
Status: 3 (Tournament 1)
Stealth: 2
Survival: 3
Thievery: 1
Warfare: 2
Will: 3 (Dedication 1)

Posessions

Longsword (Athletics+1 Schaden)
Kleidung
Dolch (Agility-2 Schaden)
Jagdbogen (Agilityschaden, Longrange, Twohanded)
gehärtete Lederüstung (Armor 3, Penalty-2, kein Bulk)
Standardschild
Castle forged Bastardsword mit Ravenroot original Heft
Brustplatte brüniert (Armor 5; Penalty-2; Bulk 3)
Bernsteinanhänger
bestes Reitpferd > VENGEANCE
Destria (Kriegspferd) > RUIN
**
Geld: 9 Golddrachen, 160 Silber

Insgesamt XP : 200
(-10 XP für Spezialisierung Riding 1)
(-10 XP für Spezialisierung Bow 1)
(-30 XP für ein Punkt marksmanship)
(-30 XP für ein Punkt Animal handling)
(-30 XP für ein Punkt Agility)
(-10 XP für Spezialisierung Blades)
(-10 XP für Spezialisierung Riding)
(-30 XP für ein Punkt Awareness)
freie XP : 40

Glory: 3

Bio:

Hochgewachsen mit gerader Haltung, glänzendem schwarzen Haar und einem verzaubernden Lächeln erscheint die einzige Tochter des Lord Ravenroot wie eine edle Blume, deren einziger Makel das rote Familienmal zu sein scheint… bis sie den Mund aufmacht.

Rhiannon Ravenroot ist eine Blume voller Dornen, mit einem Mundwerk der jeden Stallknecht blass werden lässt und einem Schwertarm der jedem Ritter Ehre macht. Fern von den Sitten und Engen eines großen Hofes wuchs Rhiannon in den Sümpfen eines beinahe untergegangenen Hauses auf. Ihre frühesten Lebensjahre waren von großen Schrecken überschattet, die jedoch in den folgenden Jahren mehr und mehr ins Reich der Alpträume verschwanden und dem hier und jetzt Platz machten. Dies verdankte sie zu großen Teilen ihrer älteren Cousine, die sich zwar nicht standesschicklich, dafür jedoch mit umso größerer Führsorge um sie kümmerte. Nymeria zeigte ihr die Geheimnisse die hinter Ried und Schilf versteckt auf ein junges, abenteuerlustiges Mädchen warteten und erhob niemals den Anspruch an sie, sich wie eine Frau von Adel zu verhalten, war Nymeria doch selbst keine.
War sie nicht mit Nymeria unterwegs, so suchte Rhiannon sich andere, die willig waren sie zu unterrichten. Von den wenigen Pflichten einer Frau schnell gelangweilt suchte sie bei den Männern, von denen die meisten des Hauses Krieger waren, nach Herausforderung. (Auch Makes Lannister, das Mündel der Familie, versuchte Rhiannon von ausgedehnten Streifzügen durch das Moor zu überzeugen, doch diesr beschäftigte sich lieber mit Singen und Tanzen und Jammern.) Von den Anfänglichen Rufen, dass es sich für eine Frau nicht schickte wollte Rhiannon nichts wissen, war doch auch ihre Cousine unter Waffen. Sie jammerte und quengelte und bettelte so lange sie konnte. Als dies immer noch nichts half nahm sie sich ein Schwert aus einer Kiste (das viel zu groß für sie war) und fing eigenständig mit dem Üben an. Als sie an diesem Tag mit einer selbst zugefügten Schnittwunde nach Hause kam konnte ihr Onkel, Ser Maron, es nicht länger mitansehen und nahm ihr das versprechen ab, nie wieder alleine zu üben und sich an seine Regeln zu halten. Dafür würde er sie Gleichberechtigt in allen Disziplinen des Kampfes und der Ritterlichkeit unterrichten.

In den folgenden Jahren blühte Rhiannon auf wie es niemand erwartet hatte. Alle waren überzeugt, dass sie schon nach kurzer zeit den Dreck und Schweiß und die Schmerzen hassen würde, doch Rhiannon fand ihre Erfüllung darin. Sie versuchte stets, ihrem Onkel ein so guter Schüler zu sein wie er als hervorragender Lehrer es verdiente, der Kampf war ihre zweite Natur geworden und die Regeln der Ritterlichkeit ihr Mantra. Sie verbrachte mehr und mehr Zeit auf dem Kampfplatz und vergaß nach und nach die Lektionen der Ladyschaft. Ihr einziger Makel dort war ihr allzu ungestümes Wesen. Als ein junger und edler Ritter namens Ser Leon Lannnister sie freien wollte stellte Rhiannon die Bedingung, dass er sie zuerst im kampf besiege. Doch der stolze Lannister nahm sie nicht ernst und verweigerte ihr diesen Gunstbeweis, tänzelte mit einem schlanken Dolch vor ihr und stupste sie mit der flachen Seite. Schäumend vor Wut stürmte Rhiannon, noch im Kleid, auf ihn zu und überrumpelte ihn damit völlig. In dem folgenden, kurzen Gefecht hatte sie stets die Oberhand und schlug Ser Leon vollkommen, bis er schließlich auf dem Boden liegend aufgeben musste. Seine Niederlage akzeptierte er jedoch nicht und mit kaltem Hass in den Augen machte er sich davon. In den folgenden Wochen drang das Geschehene von Mund zu Ohr und auch an den Hof der Lannisters, führte dort zu Spott und Heiterkeit. Rhiannon hatte sich einen Feind gemacht, der sie nicht wieder vergessen würde.
Von da an hatte sie ebenso den Ruf, zwar schön doch ungenießbar zu sein, was ihr ganz recht war. Eine Heirat hätte ihre Freiheit nur eingeschränkt.

Kurze Zeit später kam ihr Bruder als Ritter zurück, der Knappen- und Jugendzeit entwachsen. Der nachdenkliche und ruhige Junge an den sie sich erinnerte war verschwunden, an die Stelle war ein selbstbewusster, gebildeter Fremder getreten. Obwohl ein Jahr jünger würde er der Erbe des Hauses sein, da er ein Mann war. Diese Ungerechtigkeit schmeckte bitter, bekam er doch alles auf silbernen Tellern serviert, worum sie jahrelang bemüht kämpfen musste. Lediglich auf dem Kampfplatz behielt sie die Oberhand. Doch mit der Rückkehr Robins änderte sich noch mehr. Es wurde alter Groll neu entfacht, in den Hallen wurde wieder stärker gegen Springgrove geflüstert und geplant, ihr Onkel und ihre Mutter gerieten sich immer öfter in die Haare. Bei alledem stand Robin, dessen Gedanken und Motiven Rhiannon nicht folgen konnte. Nicht, dass sie den alten Landbesitz nicht zurück erobern wollte. Ihr eigener Onkel hatte sie verraten, ein Mitglied der Familie. Doch ihr Groll blieb unpersönlicher Natur, hatte sie an ihren Onkel doch nur spärliche Erinnerungen. Er hatte sich nie viel mit ihr befasst, war sie doch nur ein Mädchen gewesen.
Rhiannon wollte wollte ihrer Familie dienen und frei sein zu tun was ihr Herz am meisten verlangte – kämpfen. Dies schien unvereinbar, war ihr als Frau doch vorgegeben zu Heiraten und ihre Erfüllung in der Ehe zu finden. Und als Ehefrau würde man sie nicht kämpfen lassen.
Ihre Zukunftsängste verdrängte sie auf dem Kampfplatz und mit Streifzügen durch das Moor, das ihr trotz Nässe und Düsternis doch ein zu Hause geworden wawr.

Rhiannon Ravenroot

Fall and Rise of House Ravenroot YenBlueberry