Mael

Mael, genannt “der Blender”.

Eine Figur aus mehreren Erzählungen der Flusslande. Mutmaßliche Verbindungen / Übereinstimmungen mit Maelar Ravenroot / Maelar Rivers.

Bekannte Fakten

  • In seiner Zeit, vor etwa 80 bis 100 Jahren, gab es eine Invasion von Ironborn-Piraten (angeführt von einem Tidebreaker). Sie wurden von einer Armee unter Führung von Sigrin Blackrock besiegt, die Gefangenen wurden geblendet. Jedem 7. Mann wurde ein Auge belassen, damit er seine Kameraden heimführen könnte.
  • Vor etwa 80 bis 100 Jahren etablierte sich das Haus Bloodgaze auf den Iron Islands.
  • Es existieren Dolche aus valyrischem Stahl, welche anscheinend auf die Adelshäuser der Umgebung verteilt sind. Das Heft von Bloodbeak befand sich auf Swans Nest, bevor es den Weg in den Sumpf fand.
  • Caern bezeichnet ihn in einem seiner Briefe als “Maelar Rivers.”

Historische Quellen

Mael der Blender

Willst du nicht ins Bettchen gehen Nicht mit der Sonne früh aufstehen So mein Kindchen gib fein acht Denn der Blender kommt bei Nacht ; Ist es draußen finstre Nacht Kommt er vorbei und du bist wach Kommt der Blender in dein Haus Sticht dir beide Augen aus ; Aus den Augen macht er dann Aug’ um Auge sieht dich an Eine Kette fein bewegt Blutig um den Hals gelegt ; Drum mein Kindchen merke dir Mael der Blender ist bald hier Schließ schnell beide Äugelein Dann kommt der Blender nicht herein

Verräters Lohn

War einst ein Manne dem oblag Des Hauses Schutz und Geld und Erbe So wie der Abend schwarz sich färbte Er dem Lord das Fell wohl gerbte Der Thron war sein am nächsten Tag ; Kurz nur saß er auf dem Thron Aus dem Meer die Toten kamen Sie riefen schaurig seinen Namen Als sie seine Augen nahmen Denn das ist der Verräter Lohn

Schmähgedicht

Gebt gut acht, oh gebt gut acht Wen heut der Barde hier verlacht Des Sängers Wort ist bald wie Stahl Bereite dir dein Henkersmahl ; In Schimpf und Schand’ einst fortgejagt Mael der Blender hat’s gewagt Ein Lügner ist er, Bastard gar Der seines Bruders Mörder war ; Die Raben schreien es von Zinnen Mael der Blender ist von Sinnen Ein Feind in Götteraugen gar Der seines Bruders Mörder war ; Ehr und Ahnen war’n ihm gleich List und Täuschung machten Reich Verräter, Blender, Bastard gar Der seines Bruders Mörder war

Der Eid der Brüder

Drei Brüder warn’ dem Lord geschenkt Der erste hat schon bald das Haus gelenkt Ein Sohn dem ersten wurd’ geboren Die Brüder einen Eid ihm schworen: ; „Dein Sohn des Hauses Erbe ist So wie du unser Lord nun bist So schwören wir dir einen Eid Wir sind dem Erben stets geleit Bis der Knabe volle Jahre hat Ziehen wir ihn auf an deiner statt Wenn du im Kampfe solltest fallen Schützen wir Ihn und deine Hallen“ ; Der Brüder Worte schwer ihm wogen Sie bald schon in den Kriege zogen Allein der Erste nie das Feld verließ Zwei Brüder weinten - wie es hieß ; Daheim der Junge wuchs heran Als Jüngling sich hervorgetan In Kampf und Ritt und Edelmut Die Brüder hüteten ihn gut ; Es kam so wie es kommen musste Doch niemand es je vorher wusste Des Erben Zukunft in der Hand War unter Brüdern Streit entbrannt ; Mit Schimpf und Hohn der Eine stritt Mit Leumund bald der Zweite ritt So ging es nun auf Jahr und Tag Wem nun des Buben Schicksal oblag ; Bis einer dann sein Schwert erhob Des Schicksals Fäden neu verwob Die Brüder so auf Ruhm versessen Hatten den heiligen Eid vergessen.

Lohn der Tapferkeit

Sein Reich verlor der junge Lord Durch Verräters üble List Jener falsches Zeichen hisst Alle Freunde waren fort ; Ein Angebot wurd ausgesand Verlornes Land zurück gewinnen Träge jene Tage rinnen Nur sieben kamen angerannt ; Der Lohn des Lords war eine Klinge Magisch noch aus alter Zeit Und so war es schnell so weit Die Herrschaft auf ihn überginge ; Dankbar der Lord die Klinge spalt In sieben gleiche scharfe Splitter Und sodann ein jeder Ritter Je einen dann als Lohn erhalt

Ballade der sieben Helden der Flußlande

Auf einer alten Lichtung das Heer sich gegenüber stand Am linken Rand Verräter, Mörder, Ertrunkne drohten Zur rechten sieben Helden standen in güldenem Gewand Vereint von einem Zauberschwert – alle andren warn geflohn. ; Dort stand zuerst der Freund aller Barden Ein Mann den jeder Künstler liebt’ und kannt’ Sein Reichtum folgte auf all ihren Pfaden Poderick der Großzügige war er genannt. Und auch beim Bettler blieb er spendabel Ein Barde konnt’ erlangen seine Gunst So wie auch ich – mehr als passabel: Durch ihn entstand dies Werk von Kunst. ; Im Kampf Ser Pod’rick mutig lacht’, Hieb um Hieb und Schlag auf Schlag mit seiner Axt schlug er sie nieder pausenlos voll Zuversicht vergalt er jedem seine Hiebe geflissentlich an jenem Tag niemals Müde und so lang bis einer nahm sein Augenlicht. ; Daneben Brandon seinen Bogen zog Seine Augen sahen weit und weiter Sein Pfeil so falkengleich schrie, traf und flog Sein Fuß so rasch lief wie kein Zweiter. ‚Der Flinke’ war sein Ehrenname - Flink er nicht nur Kameraden warnte Flink war er auch bei jeder Dame Sein Auge zuerst den Feind gewahrte. ; Pfeile flogen übers Feld wie die Raben Kunde bringen Ser Brandons Bogen sang, färbte die Ebene blutig ein Verräter, Ertrunkene und Mörder kamen und gingen Sie alle wurden schnell gespickt wie ein großes Stachelschwein. ; Der Dritte im Bund wurd’ Sigrin genannt Standhaft trotzte er allen Gefahren welche die Recken auf der Reise fand selbst denen die heimtückische waren. Er ließ nie ab von ihrem Weg und Ziel Vergaß nie den Lord und seine Mission Auch in finsterster Stunde nie zuviel Ganz vorn war immer seine Position. ; So stand er auch im letzten Kampf mit seinem Speer und Schild ganz vorn Standhaft blieb er auch als ihm Pfeile um die Ohren flogen Nie ein Schritt zurück, getroffen nahm er Feind um Feind aufs Korn Mit schnellem Stoß letztlich zerstörte er der Feinde Bogen. ; Ser Jocelyns Herz war edler als sein Blut Kein Falsch und Fehl des Jünglings Geist noch kannt’ Nur Lieb und Ehr’ waren ihm absolut Stets um seine Hand ein hellblaues Band. Den tapf’ren Freunden war er stets geleit Mit hellster Stimm’ vertrieb er böses Wort War auch Fremden zum Helfen schnell bereit In Freimut brach er nie sein Ehrenwort. ; Freundschaft die größte Tugend war in seinen blauen Augen Jocelyn focht wo andre wankten, immer eine treue Hand Ein jeder ihm sein Leben dankt’, die Feinde es ihm rauben Das blaue Band fest in der Hand der Tod zum Schluss den Edlen fand. ; Im off’nen Feld schon immer unbequem Verkleidet Schlich er sich in Feindesland Maelar der List’ge war sein Nam’ seitdem Stahl ein Schwert aus Verräters rechter Hand. Maelar dem Lord so seine Helden bracht’ Klein war er, doch schlau und immer fröhlich Hat selbst in finstrer Stunde noch gelacht Munter wurden Fürsten und auch König. ; Gar mächtig war das Rabenschwert das Maelar dem Lord gebracht So trug er es im Kampf versteckt weil Gegner nach ihm suchten noch schwer verwundet hat der List’ge als letzter dann gelacht Das Zauberschwert gab er dem Caern und alle Feinde fluchten. ; Der weise Mann Patrek so war sein Ruf Und klug war er auch in Spruch und Tat Es war die Gerechtigkeit die er schuf Und sein Wort war immer ein guter Rat. Ein Mann der Weisheit war er auch im Kampf Jede Taktik er so im Krieg erkannt Machte seine Retour den Feinden dampf So manche Gefahr hat er schon gebannt. ; Im Kampf half ihm sein treues Roß und bracht’ ihn weit übers Feld So dass in der Schlacht mehr als ein Feind sich schließlich an ihn hing Doch nur wer gut gerüstet kämpft ist ein wahrlich weiser Held Patrek nahm sie alle mit bevor die Ohnmacht ihn umfing. ; Als Kind Ser Caern bereits ein Hüne war Machte ihn das Alter nicht viel kleiner Der Bart wie Feuer rot, die Augen klar Zählte der Mächt’ge stets mehr als Einer. So viel er auch aß so stark war er auch Seine Fäuste Tisch und Schädel spalten Das größte Schwert trug er, so war es Brauch Im Kampf dann konnte ihn niemand halten. ; Drei waren tot mit einem Hieb und drei mal drei mal dreißig Starben noch durch seine Hand bevor der Tod Ser Caern fand Doch in Erinnerung so Stark und mächtig, immer fleißig Ihr Leben lang durch Tat und Wort die Helden eint ein treues Band. ; Der letzte Feind im Mondlicht floh, blutig lagen sie im Feld Gebändigt hatten sieben Ritter eine Übermacht so groß Vorher völlig unbekannt seit heut ein jeder war ein Held Ruhm, Ehre, Lohn sie alle fand, dies ist unsrer Helden Los.

Mael

Fall and Rise of House Ravenroot AbEnd